Dienstag, 10. März 2009GSoAtInnen vor dem BundeshausHeute früh haben einige dutzend GSoA-AktivistInnen vor dem Bundeshaus unter dem Titel "Schweizer Waffen töten. Weltweit" eine Aktion gegen Kriegsmaterialexporte durchgeführt. Wie nicht anders erwartet, konnte auch der Anblick des Leichenteppichs die bürgerlichen NationalrätInnen nicht davon überzeugen, dass der Schweizer Waffenexport ethisch nicht akzeptierbar ist. "GSoAtInnen vor dem Bundeshaus" vollständig lesen Dienstag, 28. Oktober 2008Bürgerliche nehmen tödliche Waffenlieferungen weiterhin in KaufDie Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats SiK-N hat heute die Eidgenössische Volksinitiative "Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten" mit dem Hinweis abgelehnt, die heutige Gesetzgebung sei ausreichend. Das ist an Zynismus kaum zu überbieten: Der Bundesrat hat in den vergangenen Jahren immer wieder Waffenausfuhren in Länder bewilligt, welche in Konflikten stehen oder die Menschenrechte schwerwiegend verletzten. Aus Sicht der Sicherheitspolitischen Kommission ist es offenbar verantwortungsvoll, Länder wie Pakistan, Indien oder Saudi Arabien mit Schweizer Waffen zu beliefern! Zudem gelangen fast drei Viertel aller Waffenexporte in Länder, welche sich am sogenannten "Krieg gegen den Terror" beteiligen. Damit unterstützt die Schweiz diesen blutigen Krieg um Ressourcen. "Bürgerliche nehmen tödliche Waffenlieferungen weiterhin in Kauf" vollständig lesen Mittwoch, 22. Oktober 2008Kniefall vor Pilatus: Frau Leuthard, wo bleibt Ihre christliche Ethik?Als Reaktion auf den Tschad-Skandal beschloss der Bundesrat am 2. April 2008, „die Ausfuhr von militärischen Trainingsflugzeugen nicht zu bewilligen, wenn der Empfängerstaat sich in einem bewaffneten internen oder internationalen Konflikt befindet oder wenn das Risiko besteht, dass die Trainingsflugzeuge gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden.“ (vgl. Medienmitteilung des SECO). Heute nun schickt der Bundesrat die Gesetzesrevision in die Vernehmlassung. Wer sich von der angekündigten Revision eine Verbesserung versprochen hatte, wird heute masslos enttäuscht: Der Entwurf sieht vor, die Ausfuhr von Pilatus-Militärflugzeugen nur dann zu unterbinden, wenn sie „wesentlichen Interessen“ der Schweiz entgegensteht. „Als wesentliche Interessen kommt insbesondere [...] die Wahrung des internationalen Ansehens der Schweiz in Betracht.“ (vgl. Botschaft zur Gesetzesrevision, S. 10) Offensichtlich kümmert den Bundesrat die Menschenrechtslage im "Kniefall vor Pilatus: Frau Leuthard, wo bleibt Ihre christliche Ethik?" vollständig lesen Mittwoch, 27. August 2008Schein-Verschärfung der largen Kriegsmaterial-Export-PolitikUnsere Befürchtung scheint sich leider zu bewahrheiten. Die vom Bundesrat angekündigte „Präzisierung“ des Kriegsmaterialgesetzgebung ist laut Aussagen von Bundesrätin Doris Leuthard bloss eine Scheinverschärfung. An der Ausfuhrpolitik des Bundesrates soll sich nämlich, so Leuthard an der Pressekonferenz, nichts ändern (die Pressekonferenz kann hier angeschaut werden). Gesuche um Kriegsmaterialausfuhren aus der Schweiz in Staaten, die in kriegerische Konflikte verwickelt sind und Menschenrechte verletzen, werden demnach auch künftig bewilligt.
"Schein-Verschärfung der largen Kriegsmaterial-Export-Politik" vollständig lesen Dienstag, 9. Oktober 2007Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte formell zustande gekommen!Wie die Bundeskanzlei heute morgen mitteilte, ist die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten mit 109'224 gültigen Unterschriften formell zustande gekommen. Die kleine Differenz zwischen eingereichten und von der Bundeskanzlei bestätigten Unterschriften zeigt, dass unsere HelferInnen beim Beglaubigen präziser gearbeitet haben als die kommerziellen Firmen, die für die meisten Initiativkomitees die Beglaubigung übernehmen. Dienstag, 25. September 2007Dank und Hinweise in eigener Sache
Unterdessen noch zwei Hinweise in eigener Sache: Am 6. Oktober findet in der Roten Fabrik in Zürich das 25-jährige Jubiläum der GSoA statt. Alle friedenspolitisch Interessierten sind herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren und zu feiern! Das politische Programm (Clubraum, Eintritt frei) beginnt um 15.30 Uhr, ab 21.00 Uhr folgen Soli-Konzerte (Aktionshalle, Fr. 25.-) unter anderem mit Funky Brotherhood, Skarface und Ali Baba. Wir freuen uns auf euch! Das vollständige Programm ist hier zu finden. Bereits seit dem 4. September läuft ausserdem die Sammelfrist der Volksinitiative "für den Schutz vor Waffengewalt", welche die Armeewaffen ins Zeughaus verbannen und den privaten Waffenbeseitz einschränken will. Die Initiative wird von zahlreichen Organisationen des Bündnisses gegen Kriegsmaterial-Exporte unterstützt. Material zum selbst Drucken oder Bestellen ist hier zu finden. Freitag, 21. September 2007Initiative wurde mit mehr als 109'000 Unterschriften eingereichtDie Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten wurde heute in Bern mit mehr als 109'000 gültigen Unterschriften eingereicht. Ein breites Bündnis fordert mit der Initiative keine Beteiligung der Schweiz am sogenannten «war on terror» und eine kohärentere Aussenpolitik, die dem Frieden und den Menschrechten verpflichtet ist und dabei dem Schutz von Frauen- und Kinderrechten besonders Rechnung trägt. "Initiative wurde mit mehr als 109'000 Unterschriften eingereicht" vollständig lesen Samstag, 25. August 2007Einreichung der Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte am 21. September Pünktlich zum Weltfriedenstag und mehr als drei Monate vor Ablauf der Sammelfrist wird die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten am 21. Semptember in Bern eingereicht. Alle SammlerInnen und sonstigen Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an der Einreichungsaktion zu beteiligen! Mit einem Meer von Pace-Fahnen wollen wir ein Zeichen setzen gegen die globale Rüstungsspirale und die Schweizer Beteiligung am Geschäft mit dem Krieg. Anschliessend feiern wir gemeinsam das Zustandekommen der Initiative. Besammlung ist um 10.15 Uhr auf dem Bundesplatz.
Donnerstag, 19. Juli 2007Unterschriftenbögen einsenden! // Boomendes Geschäft mit dem KriegIm Irak-Krieg im Einsatz: Mowag- Schützenpanzer "Piranha" Natürlich sind auch an den letzten Sammelaktionen HelferInnen herzlich willkommen. Wann wo gesammelt wird, steht wie immer im Sammelkalender. Wie nötig die Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte ist, zeigt die heute Die Statistik der Zollverwaltung findet sich hier (pdf). Sonntag, 8. Juli 2007Erfolgreicher Sammeltag - noch 7'000 Unterschriften!Am gesamtschweizerischen Sammeltag von gestern sind wir nochmals ein gutes Stück weitergekommen. Geschätzte 5'000 Unterschriften wurden an dem sonnigen Tag in der ganzen Schweiz gesammelt - den Wettergöttern sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ein Dank gebührt natürlich auch den unzähligen SammlerInnen, die sich gegen die unwürdige Waffenausfuhrpolitik der Schweiz einsetzen! Noch brauchen wir rund 7'000 Unterschriften, um die Initiative mit 100'000 Gültigen und einer kleinen Reserve einreichen zu können. Wir sind weiterhin froh um Unterstützung, sei es bei den Festivals oder an den regelmässigen Sammelaktionen der GSoA-Regionalgruppen (siehe Sammelagenda). Ausserdem bitten wir alle UnterstützerInnen, ihre Unterschriftenbögen bis spätestens Ende Juli einzusenden. Bis dann wollen wir die Initiative fertigsammeln. Anschliessend gilt es, die letzten Bögen zur Beglaubigung an die politischen Gemeinden zu verschicken. Die Einreichung bei der Bundeskanzlei ist für September geplant. Donnerstag, 21. Juni 2007GSoA-Zitig 130 ist online
Die GSoA-Zitig 130 ist online, unter anderem mit folgenden Artikeln zur Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte:
Militaristen im Arbeitsgruppen-FieberDie Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten scheint die Kalten Krieger nervös zu machen. Sie reagieren mit einem Mittel, das bis anhin eher linken Splittergrüppchen eigen war: Sie gründen eine Arbeitsgruppe nach der anderen. Im Hintergrund zieht die PR-Firma Farner die Fäden. Mehr... Ruag zivilisieren!Gewerkschaften für RüstungskonversionSpannende Projekte für die Konversion, die Rückführung von Rüstungsproduktion auf zivile Güter, gab es in der Vergangenheit immer wieder. Ihre Umsetzung muss nun vorangetrieben werden. Von Hans Baumann, UNIA. Mehr... Rekurs teilweise gutgeheissen, GSoA zieht weiterDie schikanöse Bewilligungspflicht für Unterschriftensammlungen ist ins Wanken geraten. Der Rekurs der GSoA wurde vom St.Galler Stadtrat teilweise gutgeheissen. Mehr... KurzmeldungenMaschinenpistolen für Saudi Arabien Dienstag, 19. Juni 2007Gesamtschweizerischer Sammeltag am 7. JuliLust, bei einer der Standaktionen mitzumachen oder gar selbst eine zu organisieren? Bitte melde dich bei info@kriegsmaterial.ch oder direkt beim in der Agenda angegebenen Kontakt! Hilfe können wir auch bei den diversen Festivals brauchen, die erfahrungsgemäss sehr gute Sammelorte sind. Wer an eines der Openairs geht und sich zwischendurch ein wenig politisch betätigen möchte: Bitte melden! Samstag, 12. Mai 2007312,5 Unterschriften pro TagSo viel wurde in den 320 Tagen seit der Lancierung der Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte durchschnittlich gesammelt. Laut unbestätigten Hochrechnungen unseres Boardcomputers heisst das: Heute ist der Tag, an dem wir die 100'000er-Grenze knacken! Sammelziel erreicht? Leider noch nicht ganz: Unbeugsame Stimmregister-Kontrolleurinnen und -Kontrolleure streichen gnadenlos doppelte, ausländische, minderjährige und aus anderen Gründen ungültige Unterschriften durch, und zum Schluss wird auch noch die Bundeskanzlei ihre kritischen Augen auf die Tausenden von Bögen werfen. Um sicher auf 100'000 gültige Unterschriften zu kommen und die Initiative mit einer kleiner Sicherheitsmarge einreichen zu können, brauchen wir noch einmal 25'000 Unterschriften. Oder weitere 80 Tage mit jeweils durchschnittlich 312,5 Unterschriften. Dann wären wir Ende Juli nach gut 13 Monaten oder knapp 5 Monate vor Ende der Frist mit dem Sammeln fertig. Bei einer Quote von 20 Unterschriften pro Stunde und SammlerIn entspricht das 15,625 Arbeitsstunden pro Tag oder insgesamt 1'250 Sammelstunden. Lust, eine oder zwei davon zu übernehmen? Dann melde dich bei info@kriegsmaterial.ch oder beteilige dich an einer der geplanten Sammelaktionen! Du hast noch Unterschriften zu Hause rumliegen? Immer her damit! Unsere Adresse: Bündnis gegen Kriegsmaterial-Exporte, Postfach, 8031 Zürich. Montag, 2. April 2007Veranstaltungen zur Initiative gegen Kriegsmaterial-ExporteRüstungskonversion jetzt!
Ressourcen, Krieg und die Schweiz Samstag 5. Mai, 13.45 Uhr, Schulhaus Kirchgasse, St. Gallen Mehr Informationen und Wegbeschreibung: www.sufo.ch Mittwoch, 28. März 2007Antimilitaristische Ostergrüsse......können ab sofort mit den neuen E-Cards zur Initiative gegen Kriegsmaterial - Exporte verschickt werden. Wie immer können die Sujets unseres Cartoonisten Oger auch als Kleber oder Plakate ausgedruckt werden. Sie sind hier zu finden. Viel Spass! Übrigens: Soeben haben wir die Grenze von 90'000 gesammelten Unterschriften überschritten. Wir brauchen also noch gut 30'000 Unterschriften, um die Initiative einreichen zu können. (Erfahrungsgemäss sind etwa 120'000 Unterschriften nötig, um auf 100'000 gültige zu kommen, da sich gegen Ende der Sammelphase die doppelten Unterschriften häufen, die von den Gemeinden als ungültig gestrichen werden.) Für den Endspurt sind wir auf jede erdenkliche Hilfe angewiesen. Die geplanten Sammeldaten sind hier zu finden, Unterschriftenbögen können selbst ausgedruckt oder per Mail an bestellung@kriegsmaterial.ch bestellt werden. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung! Montag, 19. März 2007Erfolgreicher SammeltagAnsturm auf das Sammelwägeli in Bern Als nächstes steht kommenden Sonntag wieder eine Beglaubigungsaktion in Zürich an. Bitte schickt eure Unterschriften bis Freitag an unsere Postadresse. Wir sind auch noch froh um HelferInnen, um die Unterschriften zu sortieren und den Gemeinden zu schicken. Bitte bei info@kriegsmaterial.ch anmelden. Keiner zu klein, sich für die Initiative zu interessieren... Dienstag, 13. März 2007Frühlingserwachen: Sammeltag 17. März
Am 17. März ist der nationale Sammeltag. Im Moment sind nicht weniger als 35 Sammelstände angekündigt. Wer bei einem der Stände mitmachen kann, findet die entsprechenden Kontaktinformationen beim jeweiligen Eintrag. Die Anmeldung von weiteren Sammelaktionen ist natürlich auch willkommen, bitte mit genauer Zeit und Ort an info@kriegsmaterial.ch.
Leute, die am 17. März sammeln, bitten wir, dem Webmaster zu schreiben, wie viele Unterschriften an ihrem Stand gesammelt wurden. Auch Fotos oder Erlebnisberichte sind willkommen. Wir berichten dann in diesem Blog über das Ergebnis des Sammeltags. Zuguterletzt noch ein Hinweis auf ein weiteres Datum: am 25. März ist Beglaubigungssonntag. Schickt eure Unterschriftenbögen möglichst vorher ans unsere Postadresse. Wer am 25.3. beim Sortieren der Bögen mithelfen mag, ist hoch willkommen. Bitte bei gsoa@gsoa.ch anmelden. Montag, 5. März 2007Bewilligungsgebühren für Unterschriften-Sammlung: Drohung mit Rechtsmitteln lohnt sich!
Das Bundesgesetz über die politischen Rechte besagt klar, dass für Amtshandlungen im Zusammenhang mit Initiativen und Referenden keine Gebühren erhoben werden dürfen. Die Praxis sieht indes oft anders aus, zahlreiche Städte verlangen Gebühren für die Bewilligung von Sammelaktionen. Wegen dieser und anderer Einschränkungen der politischen Rechte läuft ein Rechtsstreit zwischen der GSoA und der Stadt St. Gallen, der nun in die zweite Runde geht (siehe dazu die Medienmitteilung der GSoA).
Sollte nichts kosten: Sammelaktion für die Initiative gegen Kriegsmaterial- Exporte. Warum nicht gleich so? Wahrscheinlich deshalb, weil die meisten Betroffenen die Gebührenforderung einfach schlucken. 100 Franken sind ja nicht viel - doch wenn man bedenkt, dass für das Zustandekommen einer Initiative mehrere hundert Sammelaktionen nötig sind, gehen die rechtswidrigen Bewilligungsgebühren eben doch ins Geld. Deshalb seien alle AktivistInnen hier aufgefordert: Wehrt euch, wenn die Gemeinden für eure politische Freiwilligenarbeit auch noch Geld wollen! Freitag, 23. Februar 2007Neue E-Cards und Kleber Nach dem grossen Erfolg der weihnächtlichen E-Cards zur Initiative hat unser Cartoonist Oger erneut zugeschlagen. Die beiden neuen Sujets können wiederum als E-Cards verschickt oder als Kleber oder Plakate ausgedruckt werden. Sie sind hier zu finden. Viel Spass damit!
Mittwoch, 31. Januar 2007Beglaubigungssonntag und Frühlingserwachen
Neben den gewöhnlichen Sammeldaten rufen wir am 17. März zum Frühlingserwachen, dem nächsten nationalen Sammeltag auf. In der ganzen Schweiz soll für die Initiative gesammelt werden, um nach dem Winter (der ja nun doch ein wenig angefangen hat) wieder in Schwung zu kommen. Die Liste der Standorte wird im Sammelkalender laufend ergänzt. Wer mithelfen möchte, wendet sich am besten direkt an die angegebenen Emailadressen. Zum Ankündigen eines Sammelstandes schreibt bitte ein Email an webmaster@kriegsmaterial.ch, mit genauer Ortsangabe, Zeit, wer den Stand organisiert und einer Telefonnummer.
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