[ de | fr | it ]

Auf Kommentar antworten

@Schmid: Schwaches Argument, nur weil alle anderen zu schnell fahren ist es trotzdem strafbar / moralisch falsch

Trotzdem bin ich noch etwas skeptisch, ob ein Exportverbot wirklich die richtige Lösung ist. Die Abgrenzung Dual Use /Kriegsmaterial ist und bleibt eine Einschätzungssache. Man kann für jeden Panzer einen zivilen Zweck finden und jedes Küchenmesser als Kriegsmaterial einstufen. Weiter sind die Betriebe der Rüstungsindustrie oftmals die letzten ihrer Art in der Schweiz (Pilatus Flugzeugbau, MOWAG Panzer-/Fahrzeugbau). Man sollte zumindest darüber sprechen, ob man in diesen Bereichen nicht auch eine Restkompetenz behalten will (Analog zur Landwirtschaft). Ohne Exporte sind diese Betriebe kaum zu halten. Auch kann man schlecht eine eigene Verteidigungsarmee haben, wenn man nur auf ausländische Lieferanten angewiesen ist (Welche nicht davor zurückschrecken, mit diesen Exporten politische Interessen durchzusetzten - siehe USA).

Was aber klar nicht mit der humanitären Tradition der Schweiz übereinstimmt sind Exporte in Krisenregionen. Eine Liste von Ländern, in welche Exporte erlaubt sind, welche eine demokratische Tradition haben und insofern vertrauenswürdig sind, dass sie nicht a la UAE direkt und vorbehaltslos weiterverkaufen, wäre wohl eine Alternative. Exporte nach Pakistan oder Ghana hingegen finde ich falsch.

Antworten

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Diese Frage dient dazu festzustellen, ob Sie ein Mensch sind und um automatisierte SPAM-Beiträge zu verhindern.
Image CAPTCHA
Die Zeichen (unter Beachtung von Groß-/Kleinschreibung) aus dem Bild.